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Corona-Krise: Hilfe für Eltern


27. März 2020

Nun ist also das eingetreten was kaum jemand für möglich gehalten hat. Ein Virus geht um die Welt und stellt die Menschen vor große Herausforderungen. Diese Ausnahmesituation erfordert Ausnahmeregelungen. Schulen und Kindergärten sind geschlossen. Betriebe schicken ihre Mitarbeiter*innen ins Homeoffice. Kulturelle Veranstaltungen werden abgesagt. Soziale Kontakte werden eingeschränkt, um die Infektionsketten zu unterbrechen und die Welle der Ansteckungen zu verlangsamen.

Plötzlich sind die Kinder ungeplant zu Hause, vielleicht auch noch Mutter oder Vater oder beide Elternteile. Eine ungewohnte Situation in der man sich gegenseitig schnell auf die Nerven gehen kann. Stellt sich also die Frage: Was können Eltern tun, um diese Zeit mit der Familie gut zu meistern.

Wenn Strukturen verloren gehen, wenn plötzlich keine Aufgaben und Termine mehr da sind, kann das schnell Langeweile auslösen und unzufrieden machen. Wer eine To-Do-Liste hat mit Aufgaben, mit Freizeit und Terminen, langweilt sich nicht so schnell.

  • Schreiben Sie daher gemeinsam mit ihren Kindern einen Tages- und Wochenplan
  • Gemeinsame Mahlzeiten können als Termine eingeplant werden, genauso wie z.B. ein Picknick im Kinderzimmer
  • Für Schulkinder macht es Sinn, konkrete Arbeits- und Freizeitzeiten festzulegen
  • Sorgen Sie dafür, dass Medienzeiten festgelegt werden
  • Planen Sie besondere Dinge im Lauf der Woche ein, auf die sie sich freuen können. Neben dem Picknick fallen Ihnen bestimmt noch andere Dinge ein – Sie können sich auch im Internet inspirieren lassen. Schauen Sie zum Beispiel auf unserer Seite für Kinder vorbei

 Bei Konflikten Hilfe von außen holen

Viele Wochen zu Hause verbringen zu müssen, kann für alle Beteiligten schwierig sein und die Beziehungen auf eine harte Probe stellen. Es ist nicht ungewöhnlich, wenn bisher unterschwellige Konflikte in dieser Ausnahmesituation stärker in den Mittelpunkt geraten. In Stresssituationen sind wir einfach dünnhäutiger. Das haben Sie vielleicht selbst schon an sich beobachten können: wenn Sie sich gut und entspannt fühlen sind Sie einfach stressresistenter. Dann können Sie über einiges hinwegsehen und reagieren wesentlich gelassener. Fühlen Sie sich aber unwohl und gestresst, dann reicht die kleinste Kleinigkeit, um aus der Haut zu fahren.
Hilfreich ist es dann, sich Rat zu holen.

  • Das kann das Telefonat mit dem guten Freund oder der guten Freundin sein
  • Manchmal ist es auch sinnvoll, sich fachlichen Rat zu holen
  • Viele Beratungsstellen haben zwar in dieser Krise geschlossen, aber in der Regel gibt es die Möglichkeit der telefonischen Beratung

Auch uns erreichen Sie telefonisch zu unseren Sprechzeiten. Außerhalb der Sprechzeiten ist ein Anrufbeantworter geschaltet.
Wir vereinbaren mit Ihnen gern Telefontermine, weil wir Sie in dieser schweren Zeit nicht allein lassen möchten. Schauen Sie auf unserer Homepage vorbei.
Scheuen Sie sich also nicht uns anzurufen! Wir sind für Sie da.