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Datenschutzinformation nach Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO)



Der Schutz Ihrer personenbezogenen Daten ist uns sehr wichtig. Nach der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) sind wir verpflichtet Sie über alle Belange Ihrer personenbezogenen Daten zu informieren. Im Rahmen des jeweiligen Vertragsverhältnisses mit der AWO sind Sie schon in einem gesonderten Informationsblatt auf Details der Datenverarbeitung hingewiesen worden. Den folgenden Seiten können Sie ergänzende Informationen entnehmen, auf die Sie als betroffene Person, in Bezug auf den Datenschutz, Anspruch haben.

1. Wer ist für die Datenverarbeitung verantwortlich und an wen kann ich mich wenden?

1.1 Verantwortliche Stelle

AWO Bezirksverband Weser-Ems e. V.
Elisabeth-Frerichs-Haus
Klingenbergstraße 73
26133 Oldenburg

Hauptgeschäftsführer: Thomas Elsner
Kaufmännischer Geschäftsführer: Christoph Fehringer
Verbandsgeschäftsführer: Thore Wintermann

 

1.2 Kontaktdaten des Datenschutzbeauftragten

Bei Fragen zum Datenschutz wenden Sie sich gerne an unseren Datenschutzbeauftragten.

Helmut Jenn
Telefon: 04 41/48 01-1 14
E-Mail

2. Aus welchen Quellen stammen die Daten?

Wir verarbeiten personenbezogene Daten, die wir im Rahmen der Vertragsbehandlung mit Ihnen erhalten. Hier sind folgende Bereiche zu nennen:

  • Daten im Rahmen einer Behandlung oder Pflege von Ihnen als Klienten oder Bewohner in einer unserer Betreuungseinrichtungen
  • Daten im Rahmen Ihrer Ausbildung an einer unserer Schulungseinrichtungen
  • Daten im Rahmen einer Beratung oder Coachings in einer unserer Beratungsstellen
3. Welche Daten werden verarbeitet?

3.1 Kindertagesstätten und Jugendeinrichtungen

  • Adresse/Kontaktdaten (z. B. auch von Dritten wie Sorgeberechtigte, Abholer*innen, Betreuer*in)
  • Personendaten Kind (z. B. Name, Geburtsdatum)
  • Personendaten Sorgeberechtigte
  • Beurteilung Lerntagebuch
  • Fotos der Kinder
  • Daten zu Befreiungen und/oder Ermäßigungen (z. B. Antragsdatum, Zeitraum der Befreiung/Ermäßigung)

3.2 Pflege/Tagespflege

  • Adresse/Kontaktdaten
  • Anamnestische Daten, wie z.B. Medikamenteneinnahme und Vorerkrankungen
  • Behandlungsdokumentation in Form der Klienten-/Bewohnerakte
  • Informationen von externen Leistungserbringern, wie z. B. Hausarzt, Facharzt oder MDK (z. B. auch von Dritten wie gesetzliche Betreuer*in, Abholer*innen)
  • Personendaten (z. B. Name, Geburtsdatum)

3.3 Beratungsleistungen

  • Adresse/Kontaktdaten (z. B. auch von Dritten, wie gesetzliche Betreuer*in)
  • Personendaten (z. B. Name, Geburtsdatum)
  • Daten zu den Einnahmen und Ausgaben, Verbindlichkeiten
  • Buchungsbelege (z. B. zu Forderungen, Zahlungen, Lastschriften)
  • Daten zu Insolvenzen (z. B. zu Schuldenbereinigungsplänen, zur Insolvenzeröffnung)

3.4 Allgemein

  • Bankverbindung/Mandat (z. B. IBAN, Namen und Adresse eines/einer Dritten, sofern ein entsprechendes Mandat erteilt wurde)
  • Adresse/Kontaktdaten
  • archivierter Schriftwechsel (ausgehender und eingehender Schriftverkehr zum Beitragskonto)
4. Auf welcher Rechtsgrundlage, zu welchem Zweck werden die Daten verarbeitet?

4.1 Verarbeitung für die Erfüllung eines Vertrags, dessen Vertragspartei die betroffene Person ist, oder zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen Art. 6 Abs. 1 Buchst. b EU-DSGVO
In den verschiedenen Aufgabenbereichen des AWO Bezirksverbandes Weser-Ems e. V. werden wir mit Ihnen einen Betreuungs- oder Beratungsvertrag abschließen oder eine entsprechende Vertragsbeziehung eingehen. Dieser Vertrag ist die Grundlage für die zweckgebundene Erhebung und Verarbeitung von personenbezogenen Daten.

4.2 Verarbeitung aufgrund einer Einwilligung, Art. 6 Abs. 1 Buchst. a EU-DSGVO
Der AWO Bezirksverband Weser-Ems e. V. erhebt personenbezogene Daten auf der Basis einer Einwilligung, um die Angebote und Beratung möglichst effektiv, aber auch im Interesse der Personen, die betreut werden, zu gestalten. Einwilligungen werden eingeholt für die Nutzung von Kontaktdaten, ein SEPA-Lastschriftmandat, die Veröffentlichung von Fotos auf Flyern sowie im Internet, bei Beratungsleistungen sowie bei dem fachlichen Austausch mit Ärzten und Pflegeeinrichtungen auf der Basis einer Schweigepflichtentbindung.

4.3 Verarbeitung zur Erfüllung rechtlicher Verpflichtungen, Art. 6 Abs. 1 Buchst. c EU-DSGVO
Der AWO Bezirksverband Weser-Ems e. V. ist in den verschiedenen Aufgabenbereichen gesetzlich verpflichtet, bestimmte Daten zu erheben und, soweit ein Gesetz dies vorschreibt, diese Daten auch an Behörden und Kostenträgern weiterzuleiten. Beispielsweise sind Meldungen von ansteckenden Krankheiten oder bei dem Verdacht auf Kindeswohlgefährdung gesetzlich vorgeschrieben.

Der AWO Bezirksverband Weser-Ems e. V. verarbeitet personenbezogene Daten zur Erfüllung gesetzlicher Aufbewahrungspflichten nach dem Handelsgesetzbuch und der Abgabenordnung (siehe auch die Ausführungen unter „Wie lange werden die erhobenen personenbezogenen Daten gespeichert?“).

4.4 Verarbeitung im Rahmen des eigenen berechtigten Interesses, Art. 6 Abs. 1 Buchst. f EU-DSGVO
Die Erhebung von Nutzerdaten bei der Nutzung der Internetseiten des AWO Bezirksverbandes Weser-Ems e. V. erfolgt im eigenen berechtigten Interesse. Die konkreten Hinweise zu den Arten der Daten, die im Internet erhoben werden, sind in der Datenschutzerklärung der jeweiligen Internetseite erläutert.

5. Wer bekommt die Daten?

Innerhalb des AWO Bezirksverbandes Weser-Ems e. V. erhalten diejenigen Stellen Zugriff auf personenbezogene Daten, die diese zur jeweiligen rechtmäßigen Aufgabenerfüllung benötigen. Insbesondere werden personenbezogene Daten bei medizinischen oder sozialen Meldepflichten an Behörden weitergeleitet.

Auch von dem AWO Bezirksverband Weser-Ems e. V. beauftragte externe Dienstleister können zu diesen Zwecken personenbezogene Daten erhalten, wenn sie Garantie dafür bieten, dass geeignete technische und organisatorische Maßnahmen so durchgeführt werden, dass die Verarbeitung im Einklang mit der EU-DSGVO erfolgt und den Schutz der Rechte der betroffenen Person gewährleistet.

Empfänger von personenbezogenen Daten können sonstige Dritte sein, für die die betroffenen Personen eine Einwilligung zur Datenübermittlung erteilt haben oder wenn eine rechtliche Befugnis zur Datenübermittlung besteht (z. B. Betreuer*in, Rechtsanwaltschaft, Insolvenzverwalter*in).

6. Werden Daten in ein Drittland oder an eine internationale Organisation übermittelt?

Es findet keine Übermittlung personenbezogener Daten an ein Drittland (Staaten außerhalb der Europäischen Union bzw. dem Europäischen Wirtschaftsraum) oder eine internationale Organisation statt.

7. Wie lange werden die erhobenen personenbezogenen Daten gespeichert?

Ihre Daten werden solange gespeichert, wie sie für die Erreichung des jeweiligen Zwecks zwingend erforderlich sind, längstens jedoch solange, wie es gesetzliche Vorschriften dies von uns verlangen.

Die erhobenen Daten werden von dem AWO Bezirksverband Weser-Ems e. V. unverzüglich gelöscht, wenn feststeht, dass sie für die Zwecke, für die sie erhoben wurden, nicht mehr benötigt werden, die betroffene Person ihre Einwilligung, auf die eine Verarbeitung gestützt wurde, widerruft oder personenbezogene Daten unrechtmäßig verarbeitet wurden. Eine Löschung der entsprechenden Daten erfolgt z. B., wenn keine Geschäftsbeziehung mehr besteht, oder aufgrund des Widerrufs einer Einwilligung oder eines erteilten SEPA-Lastschriftmandats. Eine Löschung erfolgt jedoch zunächst nicht, wenn die Verarbeitung der Daten zu folgenden Zwecken weiterhin erforderlich ist:

  • Erfüllung handels- und steuerrechtlicher Aufbewahrungspflichten (z. B. Handelsgesetzbuch, Abgabenordnung). Die dort vorgegebenen Fristen zur Aufbewahrung bzw. Dokumentation betragen bis zu zehn Jahre.
  • Die jeweiligen Aufbewahrungs- beziehungsweise Löschfristen sind in einem Löschkonzept dokumentiert.
  • Aufbewahrung aufgrund von gesetzlichen Verjährungsvorschriften: Nach den §§ 195 ff. des Bürgerlichen Gesetzbuchs und der Verwaltungsverfahrensgesetze der Länder können diese Verjährungsfristen bis zu 30 Jahre betragen, wobei die regelmäßige Verjährungsfrist 3 Jahre beträgt.
  • Sofern Daten lediglich noch zu den vorgenannten Zwecken aufbewahrt werden, ist der Zugriff auf diese Daten eingeschränkt, d. h. sie stehen der Sachbearbeitung in der Regel nicht mehr zur Verfügung (Sperrung). Die Daten sind nicht mehr veränderbar und werden ausschließlich auf der Basis von gesetzlichen Vorschriften aufbewahrt.
8. Welche Datenschutzrechte bestehen?

Jede betroffene Person hat in Bezug auf ihre personenbezogenen Daten im Umfang der Bestimmungen der EU-DSGVO das Recht auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung und auf Widerspruch. Ein Recht auf Datenübertragbarkeit nach Art. 20 EU-DSGVO besteht gegenüber dem AWO Bezirksverband Weser-Ems e. V. nicht, da die Verarbeitung personenbezogener Daten gemäß Art. 20 Abs. 3 Satz 2 EU-DSGVO für die Wahrnehmung einer Aufgabe erforderlich ist, die im öffentlichen Interesse liegt.

8.1 Recht auf Auskunft, Art. 15 EU-DSGVO:
Die betroffene Person hat nach Art. 15 Abs. 1 das Recht, eine Bestätigung darüber zu verlangen, ob sie betreffende personenbezogene Daten verarbeitet werden. Ist dies der Fall, hat sie ferner ein Recht auf Auskunft über diese personenbezogenen Daten und auf die Informationen gemäß Art. 15 Abs. 1 Buchst. a bis h EU-DSGVO.

8.2 Recht auf Berichtigung, Art. 16 EU-DSGVO:
Sollten die von dem AWO Bezirksverband Weser-Ems e. V. verarbeiteten personenbezogenen Daten unrichtig oder unter Berücksichtigung der Verarbeitungszwecke unvollständig sein, besteht nach Art. 16 EU-DSGVO das Recht, eine Berichtigung bzw. eine Vervollständigung der personenbezogenen Daten zu verlangen.

8.3 Recht auf Löschung, Art. 17 EU-DSGVO:
Nach Art. 17 Abs. 1 EU-DSGVO besteht das Recht, eine Löschung personenbezogener Daten zu verlangen, wenn die Verarbeitung personenbezogener Daten aus einem der in dieser Vorschrift genannten Gründe unzulässig ist. Eine Löschung kann nicht verlangt werden, sofern die (weitere) Verarbeitung zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung erforderlich ist (Art. 17 Abs. 3 EU-DSGVO). Hierbei kommen insbesondere gesetzliche Aufbewahrungspflichten des AWO Bezirksverbandes Weser-Ems e. V. in Betracht. Ein Recht auf Löschung personenbezogener Daten besteht demnach nicht, wenn die im obigen Abschnitt „Auf welcher Rechtsgrundlage und zu welchem Zweck werden die Daten verarbeitet?“ genannten Verarbeitungszwecke weiterhin vorliegen oder gesetzliche Regelungen den AWO Bezirksverband Weser-Ems e. V. verpflichten, die Daten weiterhin aufzubewahren (siehe auch die Ausführungen unter „Wie lange werden die erhobenen personenbezogenen Daten gespeichert?“).

8.4 Recht auf Einschränkung der Verarbeitung, Art. 18 EU-DSGVO:
Unter den Voraussetzungen des Art. 18 Abs. 1 Buchst. a bis d EU-DSGVO hat die betroffene Person die Möglichkeit, die Einschränkung der Verarbeitung (Sperrung) zu verlangen. Dies kann z. B. dann der Fall sein, wenn die betroffene Person die bei dem AWO Bezirksverband Weser-Ems e. V. gespeicherten Daten zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen benötigt und die Daten deshalb noch nicht gelöscht werden sollen.

8.5 Wichtiger Hinweis: Einzelfallbezogenes Recht auf Widerspruch, Art. 21 EU-DSGVO:
Die Verarbeitung personenbezogener Daten durch den AWO Bezirksverband Weser-Ems e. V. ist für die Wahrnehmung einer Aufgabe erforderlich, die im öffentlichen Interesse liegt (Art. 6 Abs. 1 Buchst. e EU-DSGVO). Es besteht daher das Recht, gegen die Verarbeitung personenbezogener Daten Widerspruch einzulegen, sofern bei der betroffenen Person Gründe vorliegen, die sich aus ihrer besonderen persönlichen Situation ergeben. Die Gründe sind nachzuweisen.

In der Regel liegen jedoch bei dem AWO Bezirksverband Weser-Ems e. V. zwingende schutzwürdige Gründe für die Verarbeitung vor, die den Interessen, Rechte und Freiheiten der betroffenen Person überwiegen. Sollte ein Widerspruch gegen die Verarbeitung der personenbezogenen Daten eingelegt werden, so kann in der Regel die Leistung durch den AWO Bezirksverband Weser-Ems e. V. nicht mehr erbracht werden. Dies hat dann die Kündigung der Leistung zur Folge.

Sofern die Verarbeitung der Daten auf eine erteilte Einwilligung gestützt wird, kann diese jederzeit widerrufen werden. Dies gilt auch für den Widerruf von Einwilligungserklärungen, die vor der Geltung der EU-DSGVO, also vor dem 25. Mai 2018, dem AWO Bezirksverband Weser-Ems e. V. gegenüber erteilt worden sind. Der Widerruf der Einwilligung lässt die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf verarbeiteten Daten unberührt.

9. Besteht ein Recht auf Beschwerde?

Jede betroffene Person hat das Recht auf Beschwerde bei der nach Landesrecht für den AWO Bezirksverband Weser-Ems e. V. zuständigen Aufsichtsbehörde (Art. 77 EU-DSGVO).

Die Landesbeauftragte für den Datenschutz Niedersachsen
Prinzenstraße 5
30159 Hannover
Telefon: 05 11/1 20-45 00
Telefax: 05 11/1 20-45 99
E-Mail

10. Gibt es für die betroffene Person eine Pflicht zur Bereitstellung ihrer Daten?

Im Rahmen der Geschäftsbeziehung mit dem AWO Bezirksverband Weser-Ems e. V. müssen nur diejenigen personenbezogenen Daten bereitgestellt werden, die für die Aufnahme und Durchführung einer Geschäftsbeziehung erforderlich sind oder zu deren Erhebung der AWO Bezirksverband Weser-Ems e. V. gesetzlich verpflichtet ist.

In der Regel ist die Erstberatung von Personen auch ohne Angabe von personenbezogenen Daten möglich. Lediglich bei weiterführenden Beratungen, einer Anmeldung für die Pflege/Tagespflege oder für einen Kita-Platz ist die Angabe der zweckgebunden erforderlichen personenbezogenen Daten erforderlich.

Ohne diese Daten wird der AWO Bezirksverband Weser-Ems e. V. in der Regel den Abschluss des Vertrages, die Weiterführung der Beratung oder die Ausführung des Auftrages ablehnen müssen oder einen bestehenden Vertrag nicht mehr durchführen können und gegebenenfalls beenden müssen.

11. In wieweit gibt es eine automatisierte Entscheidungsfindung oder findet Profiling statt?

Eine automatisierte Entscheidungsfindung im Einzelfall einschließlich Profiling gemäß Art. 22 EU-DSGVO findet bei dem AWO Bezirksverband Weser-Ems e. V. nicht statt. Auch Wahrscheinlichkeits- oder Scorewerte werden von dem AWO Bezirksverband Weser-Ems e. V. nicht erhoben oder gespeichert.

12. Informationen zur Nutzung von Online Diensten

12.1 Welche Quellen und Daten nutzen wir?

Bei der Nutzung von Online-Tools wie „Zoom“, „Jitsi“ oder „Skype“ werden verschiedene Datenarten verarbeitet. Der Umfang der Daten hängt dabei auch davon ab, welche Angaben Sie vor bzw. bei der Teilnahme an einem Online-Meeting machen.

Folgende personenbezogene Daten sind regelmäßig Gegenstand der Verarbeitung:

  • Angaben zum Benutzer: Vorname, Nachname, Telefon (optional), E-Mail-Adresse, Passwort (wenn „Single-Sign-On“ nicht verwendet wird), Profilbild (optional), Abteilung (optional)
  • Meeting-Metadaten: Thema, Beschreibung (optional), Teilnehmer-IP-Adressen, Geräte-/Hardware-Informationen
  • Bei Aufzeichnungen (optional): MP4-Datei aller Video-, Audio- und Präsentationsaufnahmen, M4A-Datei aller Audioaufnahmen, Textdatei des Online-Meeting-Chats.
  • Mitschrift in Textform, im Rahmen einer Beratungsdokumentation.
  • Bei Einwahl mit dem Telefon: Angabe zur eingehenden und ausgehenden Rufnummer, Ländername, Start- und Endzeit. Ggf. können weitere Verbindungsdaten, wie z.B. die IP-Adresse des Geräts gespeichert werden.
  • Text-, Audio- und Videodaten: Sie haben ggf. die Möglichkeit, in einem „Online-Meeting“ die Chat-, Fragen- oder Umfragefunktionen zu nutzen. Insoweit werden die von Ihnen gemachten Texteingaben verarbeitet, um diese im „Online-Meeting“ anzuzeigen und ggf. zu protokollieren. Um die Anzeige von Video und die Wiedergabe von Audio zu ermöglichen, werden entsprechend während der Dauer des Meetings die Daten vom Mikrofon Ihres Endgeräts sowie von einer etwaigen Videokamera des Endgeräts verarbeitet. Sie können die Kamera oder das Mikrofon jederzeit selbst über die Applikationen abschalten bzw. stummstellen.
  • Um an einem „Online-Meeting“ teilzunehmen bzw. den „Meeting-Raum“ zu betreten, müssen Sie zumindest Angaben zu Ihrem Namen machen.

Sie können unsere Online-Tools nutzen, wenn Sie die jeweilige Meeting-ID und ggf. weitere Zugangsdaten zum Meeting direkt in der App eingeben. Wenn Sie die jeweilige App nicht nutzen wollen oder können, dann sind die Basisfunktionen auch über eine Browser-Version nutzbar.

Hinweis: Soweit Sie die Internetseiten der jeweiligen Dienstanbieter aufrufen, sind diese für die Datenverarbeitung verantwortlich. Ein Aufruf der Internetseite ist für die Nutzung von Online-Tools jedoch nur erforderlich, um sich die jeweilige Software für die Nutzung des Dienstes herunterzuladen.

12.2 Wofür verarbeiten wir Ihre Daten?

Wir nutzen Online-Tools, um Telefonkonferenzen, Online-Meetings, Videokonferenzen und/oder Webinare durchzuführen (nachfolgend: „Online-Meetings“). Wenn wir Online-Meetings aufzeichnen wollen, werden wir Ihnen das im Vorweg transparent mitteilen und – soweit erforderlich – um eine Zustimmung bitten. Die Tatsache der Aufzeichnung wird Ihnen zudem in der jeweiligen Applikation angezeigt. Wenn es für die Zwecke der Protokollierung von Ergebnissen eines Online-Meetings erforderlich ist, werden wir die Chatinhalte protokollieren. Das wird jedoch in der Regel nicht der Fall sein. Im Falle von Webinaren können wir für Zwecke der Aufzeichnung und Nachbereitung von Webinaren auch die gestellten Fragen von Webinar-Teilnehmenden verarbeiten.

Dateneingaben, z.B. Meeting-Metadaten, Daten zur Telefoneinwahl, Fragen und Antworten in Webinaren, Umfragefunktion in Webinaren, können bis zu einem Monat bei den Diensteanbietern gespeichert werden.

Online-Meetings zum Zweck einer Beratung:

Es besteht die Möglichkeit einer anonymen Beratung. Für eine umfassende Betreuung, Beratung und Gewährung von Hilfestellungen benötigen wir jedoch die dafür erforderlichen Daten von Ihnen. Wir nutzen Ihre Daten ausschließlich für die Erfüllung unserer vertraglichen und gesetzlichen Pflichten, sowie für Organisation, Abwicklung und Abrechnung unserer Leistungen. Eine Erhebung ihrer personenbezogenen Daten ist Voraussetzung für die Erfüllung unserer umfassenden Dienstleistung.

12.3 Auf welcher Rechtsgrundlage erfolgt die Datenverarbeitung?

Soweit personenbezogene Daten von Beschäftigten der AWO verarbeitet werden, ist § 26 BDSG die Rechtsgrundlage der Datenverarbeitung. Sollten im Zusammenhang mit der Nutzung von Online-Meetings personenbezogene Daten nicht für die Begründung, Durchführung oder Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses erforderlich, gleichwohl aber elementarer Bestandteil bei der Nutzung von Online-Tools sein, so ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO die Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung. Unser Interesse besteht in diesen Fällen an der effektiven Durchführung von Online-Meetings.

Im Übrigen ist die Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung bei der Durchführung von Online-Meetings Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, soweit die Meetings im Rahmen von Vertragsbeziehungen durchgeführt werden. Falls in diesem Rahmen Kategorien besonders schützenswerter Daten verarbeitet werden, wird die Datenverarbeitung auf Ihre Einwilligung gem. Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO i.V.m. Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO gestützt.

Sollte keine vertragliche Beziehung bestehen, ist die Rechtsgrundlage Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO, unser berechtigtes Interesse. Unser Interesse besteht hierbei an einer effektiven Durchführung von Online-Meetings.

12.4 Informationen zur Durchführung Ihrer Online-Meetings

Wir möchten Sie gerne über die wichtigsten Details zur Durchführung von Online-Meetings mit verschiedenen Diensteanbietern informieren.

Eine Datenverarbeitung außerhalb der Europäischen Union (EU) erfolgt grundsätzlich nicht. Wir können aber nicht ausschließen, dass das Routing von Daten über Internetserver erfolgt, die sich außerhalb der EU befinden. Dies kann insbesondere dann der Fall sein, wenn sich Teilnehmende an „Online-Meetings“ in einem Drittland aufhalten.

Die Daten sind während des Transports über das Internet jedoch verschlüsselt und somit vor einem unbefugten Zugriff durch Dritte gesichert.

  • Skype:
    Skype gehört zu Microsoft und hat sich verpflichtet, die Datenverarbeitung DSGVO konform zu gestalten. Trotzdem gibt es gewisse Risiken im Umgang mit Ihren Daten. Details dazu, rufen Sie bitte hier auf.
  • Zoom:
    Zoom ist ein Dienst, der von einem Anbieter aus den USA erbracht wird. Eine Verarbeitung der personenbezogenen Daten findet damit auch in einem Drittland statt. Wir haben mit dem Anbieter von Zoom einen Auftragsverarbeitungsvertrag geschlossen, der den Anforderungen von Art. 28 DSGVO entspricht. Ein angemessenes Datenschutzniveau ist zum einen durch die „Privacy Shield“-Zertifizierung der Zoom Video Communications, Inc., zum anderen aber auch durch den Abschluss der sog. EU-Standardvertragsklauseln garantiert.
    Die Datenschutzerklärung von Zoom können Sie sich hier ansehen.
  • Jitsi:
    Die Software Jitsi wird auf einem AWO-internen Server gehostet. Hier haben wir geeignete technische und organisatorische Sicherheitsmaßnahmen getroffen, um Ihre Daten gegen zufällige oder vorsätzliche Manipulationen, teilweisen oder vollständigen Verlust, Zerstörung oder gegen den unbefugten Zugriff Dritter zu schützen.