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Impressionen 2020



Fördermittel der Glücksspirale und weitere Spenden ermöglichen Seniorenrikscha

Mit der Seniorenrikscha erweitern wir unsere Angebote zur Betreuung und Freizeitgestaltung unserer Bewohner*innen. Mit diesem Fortbewegungsmittel der besonderen Art wird der Bewegungsradius erweitert, es werden neue Anreize geschaffen und den „Fahrgästen“ etwas Einzigartiges  geboten.

Unter anderem möchten wir:

  • dass die Rikscha bewegt wird und unsere Bewohner*innen dauerhaft von diesem Angebot profitieren 
  • dass z. B. der Stadtteil/das angesteuerte Ziel aus einer anderen Perspektive erlebt werden kann
  • dass sich unsere Bewohner*innen als Fahrgäste in der Rikscha als ganz besonders empfinden, Lebensfreude spüren und lange von diesen Ausflügen profitieren
  • die Kommunikation zwischen den Menschen fördern. Die Rikscha fällt auf und so haben unsere Bewohner*innen die Möglichkeit, schnell mit anderen in Kontakt zu kommen
  • unsere Partnerschaften (z. B. Kindergarten) beleben, indem wir mit der Rikscha einen Besuch abstatten (nicht solange die Corona bedingten Beschränkungen gelten)
  • die Rikscha als Gesprächsthema in die Betreuung integrieren und u. a. über die Geschichte der Fahrradtaxis informieren
  • eine generationsübergreifende Nutzung ermöglichen (Kind und ältere Menschen erleben gemeinsam eine Ausfahrt)

Initiator

Christian Glanz ist Angehöriger und ehrenamtlich für uns tätig. Er hat die Idee zum Einsatz einer Seniorenrikscha aus Berlin mitgebracht und im Kreis der Ehrenamtlichen vorgestellt. 

Von der Idee bis zur Umsetzung

Neben den Ehrenamtlichen wurde das beabsichtigte Vorhaben auch dem Heimbeirat, beim Angehörigenabend und den Mitarbeitenden der Einrichtung vorgestellt. Die Idee eine Seniorenrikscha einzusetzen, fand allgemeine Zustimmung. Nun konnte die Projektbeschreibung erstellt und die erforderlichen Anträge zur finanziellen Förderung gestellt werden. Nachdem wir die Zusage zur Finanzierung erhalten haben, wurde die Rikscha bestellt und geliefert. Im Frühjahr wollten wir die Rikscha vorstellen und anschließend in Betrieb nehmen. Corona-bedingt mussten wir damit warten.

Finanzierung 

Die Rikscha wurde über Fördermittel der Glücksspirale und großzügige Spenden von Angehörigen finanziert.

Unterstützung durch ehrenamtliche Rikscha-Chauffeure

Wir haben Ehrenamtliche, die fahrradbegeistert und bereit sind, diese Fahrten regelmäßig durchzuführen. Darüber hinaus wünschen wir uns die Unterstützung durch weitere Interessierte, die Freude daran haben, andere auf diese besondere Art zu chauffieren.

Ergänzend dürfen wir mitteilen, dass sich nach veröffentlichung dieses Berichtes Interessierte bei uns gemeldet haben, die gerne unsere Rikscha fahren möchten. Zwei der Interessierten dürfen wir mittlerweile zum Kreis unserer Ehrenamtlichen zählen. Sie fahren unsere Bewohner*innen  bereits regelmäßig mit der Rikscha. Die Begeisterung ist für alle groß. Wir freuen uns sehr und sind sehr dankbar für die tolle und engagierte Unterstützung!

"Social Distance" oder auch "Abstand halten"

Unsere Mitarbeiter*innen hatten den Wunsch und das Bedürfnis, ein Statement zum Thema „Social Distance“ abzugeben.

Uns allen ist es wichtig, neben den noch verbliebenen Kommunikationswegen eine zusätzliche Möglichkeit zu schaffen, um auf das derzeit wirklich wesentliche aufmerksam zu machen. Auch wenn es noch so schwer fällt, muss Abstand gehalten werden.

Wir sind mit unseren Bewohner*innen im ständigen Dialog. Auch wenn viele traurig sind, weil der gewohnte Besuch ausbleibt, treffen wir auf viel Verständnis für die Situation. Dieses ist verbunden mit der Hoffnung auf eine baldige Rückkehr zur gewohnten Normalität. 

Wir bedanken uns an dieser Stelle ganz herzlich bei allen, die uns und die uns anvertrauten Menschen in dieser herausfordernden Situation unterstützen und für alle erforderlichen Maßnahmen Verständnis zeigen.

Wir freuen uns gemeinsam auf die Zeit nach der Corona-Krise!

Hermann-Bontjer-Haus

Popenser Straße 136
26605 Aurich-Popens
Tel. 0 49 41/9 53 50
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