Hilfen bei Sprech- und Sprachstörungen

Seit Jahren beobachten wir eine stetige Zunahme von Sprech- und Sprachstörungen. Dieser Problematik begegnen wir mit umfassenden und passgenauen Hilfen für Menschen aller Altersstufen. Im Sinne eines Stufenmodells erbringen wir professionelle Angebote in ambulanter, teilstationärer und stationärer Form.

Ambulante Sprachtherapie
wendet sich sowohl an Kinder mit Störungen der Sprachentwicklung als auch an erwachsene Patientinnen und Patienten, beispielsweise nach Sprachverlust in Folge von Schlaganfällen. Die logopädische Behandlung erfolgt auf Grundlage der ärztlichen Verordnung einer begrenzten Anzahl von Therapieeinheiten.

Teilstationäre Sprachtherapie
erfolgt im ganztägig geöffneten Sprachheilkindergarten. Dieses Angebot richtet sich an Vorschulkinder mit schweren Entwicklungsstörungen der Sprache, bei denen eine ambulante Sprachtherapie nicht ausreicht.

Ein ganzheitlicher Behandlungsansatz, bei dem die Sprachtherapie im Vordergrund steht, ist besonders geeignet, den unterschiedlichen Problemen der Kinder gerecht zu werden. Die Verbesserung der Aussprache, der Wort- und Satzbildung sowie der sichere Umgang mit Sprache im Alltag eines Kindes gelingt durch die enge Verknüpfung von logopädischen und pädagogischen Angeboten.

Neben der sprachlichen Förderung geht es uns darum, den Kindern eine Vielfalt an Erfahrungs- und Entwicklungsmöglichkeiten zu geben, die sie in ihrer Gesamtpersönlichkeit stärken. Hierzu gehören Bewegungsangebote in Kleingruppen ebenso wie die gemeinsame Beschäftigung mit Bilderbüchern im Rahmen der Bildungsarbeit. Beim Basteln und Malen entdecken die Kinder ihre schöpferischen Möglichkeiten. Vielfältige Angebote in der Gruppe stärken ihre sozialen Fähigkeiten. Ein Team aus Mitarbeiterinnen verschiedener Fachrichtungen bürgt für die hohe Qualität des Leistungsangebots eines Sprachheilkindergartens.

Fernsehbeitrag über teilstationäre Sprachheilbehandlung:

Durch einige Zeitungsberichte über die Arbeit der "Fachberatung im landesärztlichen Dienst für Menschen mit Hör- und Sprachstörungen" beim Landessozialamt inspiriert, recherchierte die Redakteurin Karin Rowold von der Redaktion der N3-Sendung "Das!" zum Thema Sprachstörungen in Niedersachsen. Die Reportage wurde am 16.06.2010 auf N3 in der Sendung "Das!" gesendet

Den Beitrag des N3 sehen Sie hier.


Stationäre Sprachtherapie
wendet sich an schwer sprachgestörte Kinder und Jugendliche im Schulalter. Diese Behandlung in einem Sprachheilzentrum kann indiziert sein, wenn ambulante oder teilstationäre Hilfen als nicht ausreichend angesehen werden.

Den Schwerpunkt der Behandlung bildet immer die Sprachtherapie. Ein individueller Therapieplan legt nach umfangreicher Diagnostik die einzelnen Teilschritte und Ziele für die Behandlung jedes einzelnen Kindes und Jugendlichen fest.

Der praktizierte ganzheitliche Ansatz steht für die Vielfalt an Angeboten ebenso wie für das interdisziplinär zusammengesetzte Behandlungsteam. Das Zusammenwirken sprachtherapeutischer, pädagogischer und bewegungstherapeutischer Leistungen erweist sich bei der Überwindung individueller Entwicklungsprobleme als erfolgreich.

Auch die begleitende schulische Betreuung bildet einen wichtigen Baustein bei der Behandlung, da wir auch die Zielsetzung verfolgen, dass die Kinder und Jugendlichen auf der Grundlage der stationären Sprachheilbehandlung ihren schulischen Lernerfolg sichern.