Sozialministerin Cornelia Rundt besucht AWO Altenheim in Rostrup


11. Oktober 2017

Sozialministerin Cornelia Rundt besucht AWO Altenheim in Rostrup

Hohen Besuch durften die Mitglieder, Bewohner und Freunde des AWO Altenheims in Rostrup am vergangenen Samstag begrüßen. Cornelia Rundt, niedersächsische Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, folgte der Einladung der Arbeiterwohlfahrt und lies sich den Rohbau des neuen Heims zeigen. Dort erläuterte Dr. Knippert mit Unterstützung der Architekten das bauliche Konzept und die Fortschritte. „Das neue Wohnheim soll Ende 2018 fertig sein – und bis jetzt läuft alles nach Plan“, freut sich der stellvertretende Vorsitzende des AWO-Bezirksvorstandes.

80 Einzel- und zehn Mehrbettzimmer mit Aufenthaltsräumen in Wohngruppen werden hier Platz finden. Hinzu kommen ausreichend Personalräume und ein Verwaltungsflügel. Das Gebäude, welches kürzlich Richtfest feiern konnte, beeindruckte die Ministern sehr, ebenso wie die detaillierte und sehr weitreichende Planung. Es wurden Expertisen, wie die des Blindenverbandes Oldenburg eingeholt. Außerdem entstehen auf dem Gelände Gebäude für Betreutes wohnen, seniorengerechte Mietwohnungen und eine Sozialstation mit einer Tagespflege.

Im Anschluss gab es bei regnerischem Wetter drinnen Kaffee und Kuchen in Gesellschaft der Heimbewohner, wo man mit den verschiedenen Fachleuten schnell ins Gespräch kam. Häufigstes Thema war einer der größten Knackpunkte der ganzen Branche: das Personal. Diskutiert wurde über die Höhe des Personalschlüssels und Anforderungen, aber auch über das Image des Berufsstandes insgesamt.
„Die hohe Qualität der Pflege in Rostrup können wir nur halten, wenn Politik die Sorgen der Träger und Bediensteten Ernst nimmt“, sagte Knippert. Es waren sich alle einig, dass hier dran gearbeitet werden müsse. Die SPD-Landtagskandidaten Freia Taeger versteht die Sorgen: „Die Zahl der Pflegebedürftigen steigt und ebenso muss die Zahl der Pflegefachkräfte steigen. Bessere Bezahlung, angepasste Dienstpläne und weitere Entlastungen würden diesen Berufszweig aufwerten und dies zu einer guten Versorgung führen.“

„Wir sind im Gespräch mit allen Beteiligten um Verbesserungen zu erreichen“, so die Ministerin „aber auf Bundesebene kann man bestimmt noch mehr erreichen“.