Erfolgreiche Logopädie-Absolventen erwartet vielseitiges Berufsleben


19. September 2016

Feierliche Verabschiedung in der AWO Berufsfachschule / Bundesweit viele Stellenangebote für Logopäden

17 erfolgreiche Absolventen der AWO Berufsfachschule für Logopädie wurden am Mittwochabend feierlich von Dr. Lothar Knippert, stellvertretender Vorsitzender des AWO Bezirksverbandes Weser-Ems, AWO Hauptgeschäftsführer Thomas Elsner und Hannah Stebel, Einrichtungsleiterin der Berufsfachschule und des Therapiezentrums Oldenburg, in ihren zukünftigen Berufsalltag verabschiedet. Die Teilnehmer der dreijährigen schulischen Ausbildung kommen aus dem Oldenburger Land und Ostfriesland. Die meisten der frisch gebackenen Logopäden haben bereits einen Arbeitsvertrag unterschrieben, drei von ihnen werden in Bremen den Studiengang Angewandte Therapiewissenschaften Logopädie und Physiotherapie belegen, um den Bachelor-Abschluss zu machen. Dr. Lothar Knippert betonte in seiner Rede, „dass die jetzt fertig ausgebildeten Logopäden auf dem Arbeitsmarkt heiß begehrt sind. Schon vor den Prüfungen gingen Stellenangebote aus dem gesamten Bundesgebiet ein“.

Seit fast 60 Jahren beschäftigt sich die AWO Weser-Ems in Niedersachsen federführend mit Sprachheilarbeit. Schon 1957 ging die bundesweit erste stationäre sprachtherapeutische Einrichtung im Landkreis Osnabrück an den Start. Danach folgten viele Sprachheilkindergärten, und Therapiezentren im Raum Weser-Ems und darüber hinaus. Die Berufsfachschule in Oldenburg, die vorher als sprachtherapeutische Lehranstalt in Osnabrück bestand, zog 1978 an ihren jetzigen Standort in Oldenburg-Kreyenbrück.

Logopädie beschäftigt sich in Theorie und Praxis mit Prävention, Beratung, Diagnostik, Therapie und Rehabilitation, Lehre und Forschung auf den Gebieten der Stimme, des Sprechens, der Sprache und des Schluckens. Störungen in diesem Bereich können die Kommunikation erheblich erschweren und betreffen Menschen aller Altersgruppen. Sprach- und Sprechauffälligkeiten treten beispielsweise bei Kindern als Aussprache- oder Redeflussstörungen auf. Im Erwachsenenalter werden vor allem Stimmstörungen und gerade bei älteren Menschen auch Sprach-, Sprech- und Schluckstörungen als Folge von Schlaganfällen behandelt.