AWO verkauft Altenwohnungen an Nordenhamer Siedlungsgesellschaft


16. Juli 2015

Kooperationsvereinbarung über Serviceleistungen für Mieter im Betreuten Wohnen und Altenwohnungen „Wohnen mit Service“ geschlossen

Nordenham. Die in den 60er Jahren erbauten 43 Altenwohnungen der AWO im Carl-Zeiss-Weg wechseln den Besitzer. Neuer Eigentümer ist die Gemeinnützige Nordenhamer Siedlungsgesellschaft mbH (GNSG). „Für die Mieterinnen und Mieter der Wohnungen wird sich nichts ändern, lediglich der Mietvertragspartner“, so GNSG Geschäftsführer Peter Cordes.

„Wir wollen uns hier am Standort mehr auf unsere Kernkompetenzen der sozialen Dienstleistung konzentrieren“, erläuterten der AWO Bezirksvorsitzende Dr. Harald Groth und sein Stellvertreter Dr. Lothar Knippert die Gründe des Verkaufes. Das kommt auch in dem Kooperationsvertrag zum Tragen, den die AWO mit der GNSG über Serviceleistungen im Betreuten Wohnen und den Altenwohnungen „Wohnen mit Service“ geschlossen hat, zum Ausdruck. „Als AWO war es uns aber insbesondere wichtig, dass der Verkauf nicht mit Nachteilen für die Mieterinnen und Mieter verbunden ist. Deshalb fiel die Wahl auf die GNSG, die hier vor Ort eine hohe Reputation innehat“, ergänzten Dr. Groth und Dr. Knippert.

„Selbstständig, aber nicht allein und das Bewahren der Eigenständigkeit im Alter - das sind die Hauptmotive von Seniorinnen und Senioren, wenn sie in eine Altenwohnungen oder in Betreutes Wohnen ziehen möchten“, erläutert Peter Cordes. Die GNSG sowie die AWO verfügen jeweils über langjährige Erfahrung in der Zusammenarbeit mit älteren Menschen, sodass Synergieeffekte genutzt werden können.

Die Kooperation zwischen AWO und GNSG ermöglicht ein Rund-um-Service individuell abgestimmt auf die Bedürfnisse der Mieterinnen und Mieter. „Mit dieser Kooperation verfolgen wir das Ziel, hilfebedürftige Seniorinnen und Senioren bestmöglich dahingehend zu unterstützen, dass sie in ihrer häuslichen Umgebung bleiben und ein eigenständiges Leben fortführen können“, so Peter Cordes, Dr. Harald Groth und Dr. Lothar Knippert. Vielfach geht es dabei zunächst um niedrigschwellige haushaltsnahe Dienstleistungen wie hauswirtschaftliche Hilfen, Hol- und Bringdienste oder Essen auf Rädern. Mit zunehmendem Alter der Mieterinnen und Mieter kommen dann häufig auch pflegerische Bedürfnisse wie die Grundpflege oder andere Bedarfe hinzu, die dann über ambulante Pflegedienste abgedeckt werden können.