AWO Weser-Ems setzt Wachstum erfolgreich fort


19. Juni 2018

Allgemeinverbindlicher Tarifvertrag Pflege weiterhin zentrale sozialpolitische Forderung

Oldenburg. Der Gesamtvorstand des AWO Bezirksverbandes Weser-Ems e.V. verabschiedete auf seiner letzten Sitzung den Jahresabschluss 2017 der gesamten AWO Weser-Ems Gruppe. Die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2017 beliefen sich auf über 166 Millionen Euro. Das Testat der Wirtschaftsprüfer erfolgte ohne jegliche Beanstandungen. 

Der Verlauf des Geschäftsjahres 2017 ist auch deshalb positiv zu bewerten, weil die erheblichen Tariferhöhungen für die fast 4.000 Mitarbeitenden und die hohen Investitionen an verschiedenen Standorten eine große Herausforderung darstellte. „Die Investitionen umfassten in 2017 rund 10,8 Millionen Euro, die Tariflöhne wurden im Jahresverlauf 2017 um 4% erhöht. Eine weitere Tarifsteigerung erfolgte zum 1. April mit 2,0 %, zum 1. Dezember sind weitere 2,6 % Lohnerhöhung vereinbart“, erläuterten Hauptgeschäftsführer Thomas Elsner und der ehrenamtliche Vorsitzende Dr. Harald Groth. Für alle Mitarbeitenden in der Pflege fordert der AWO Bezirksverband Weser-Ems einen bundesweit allgemeinverbindlichen Tarifvertrag.

Vor dem Hintergrund der guten Entwicklung, betonte Thomas Elsner, dass dies auch ein hervorragender Leistungsbeweis für die Mitarbeitenden in den über 90 Einrichtungen der Altenhilfe, der Kinder, Jugend & Familienhilfe und der Hilfen für Menschen mit seelischen Beeinträchtigungen ist. „Mit dem zufriedenstellenden Geschäftsjahr 2017 haben wir Rückenwind, um die im Tarifabschluss 2017 integrierten Gehaltserhöhungen für 2018 und 2019 zu erwirtschaften und die weiter notwendigen Modernisierungen und Sanierungen unserer Liegenschaften fortzusetzen. Der mittelfristige Investitionsplan bis 2022 sieht aktuell Investitionen in Höhe von insgesamt rund 50 Millionen Euro vor“, so der kaufmännische Geschäftsführer Christoph Fehringer.