AWO Am Hooge Brinken


20. August 2018

Spatenstich für Neubau Pflegeeinrichtung in Großefehn. Nach den umfangreichen  Planungsvorbereitungen an den Schreibtischen geht es los, die AWO baut Am Hooge Brinken eine neue moderne stationäre Pflegeeinrichtung für ältere Menschen. In Anwesenheit von Bürgermeister Olaf Meinen, weiteren Vertretern aus der Gemeinde, dem Vorstand und Geschäftsführung des AWO Bezirksverbandes konnte der Spatenstich erfolgen. Mit dem Spatenstich kann nun der nächste Meilenstein für das Projekt in Angriff genommen werden. Die Fertigstellung des Baus ist für Frühjahr 2020 geplant, sagt der Vorsitzende Dr. Harald Groth. Der AWO Wohnpark Am Hooge Brinken ist geplant für 80 ältere Menschen in vier Wohngruppen. Das Gebäude wird zweigeschossig mit Ausnahme des mittleren Bereichs. Hier sind großzügige Räumlichkeiten für das Personal vorgesehen. Das Gesamtgebäude sieht vier einzelne Walmdächer mit rund 3.745 m² Nettogrundfläche vor. Die Investitionssumme beträgt inkl. Vollausstattung rund 8 Mio. Euro. Gebaut wird nach Energieeffizienzstandard KFW 55. Dieser hohe Standard ist keine Selbstverständlichkeit bei bisherigen Neubauten von Pflegeeinrichtungen, so Dr. Groth. Ein einladender Eingangsbereich entsteht in der Mitte der Straße „Am Hooge Brinken“, gegenüber eines naturerhaltenen Rückhaltebeckens mit Möglichkeiten zum Spazierengehen. Wir haben fünf einzelne Walmdächer, helle Räume mit rund 530 m² Fensterfläche und Wände und Decken mit hochwertigen Schallschutz geplant, so die Projektleiter der AWO Simon Zion und Paul Behrens. AWO Architekt Ulrich Einsle ergänzt mit weiteren Details. Die Einrichtung wird über ein Bodenleitsystem für Menschen mit Sehbehinderung,  ausreichend Plätze für Elektrorollstühle, ein umfangreiches LED-Beleuchtungssystem, vollausgestattetes Bewohner*innenzimmer inkl. Fernseher verfügen. Hinzu kommt eine WLAN Struktur für PC-Tabletnutzung in den Zimmern für Bewohner*innen und Angehörige. Auf den Raumbedarf  für die Beschäftigten wurde ebenso sehr viel Wert gelegt. Wir wollen hier gute Arbeitsbedingungen schaffen! Es wird ausreichend Räumlichkeiten für das Personal geben. Den Bedarf an Räumlichkeiten sowie Arbeits- und Laufwege haben wir in einem Team vor Ort ermittelt. Dabei wurden auch ausreichend Autostellplätze (25) und einen Fahrradunterstand berücksichtigt, so Zion und Behrens.