Suche

6. Tag des Ehrenamts im Hermann-Bontjer-Haus


12. September 2019

Seit mehr als zwei Jahrzehnten dürfen wir auf die Unterstützung durch ehrenamtlich tätige Menschen in unserem Hermann-Bontjer-Haus vertrauen. Männer und Frauen, unterschiedlichen Alters, die sich auf vielfältige Weise für alte, kranke und hilfebedürftige Mitmenschen einsetzen. Ohne materiellen Anreiz investieren sie Zeit, bringen ihre Persönlichkeit ein und bereichern den Alltag unserer Bewohner*innen und auch ihren eigenen Alltag.

Für die Menschen, die in unserem Hermann-Bontjer-Haus leben, investieren derzeit 40 ehrenamtlich Tätige freie Zeit. Von dem*r Schüler*in, bis hin zu den Senior*innen sind alle Altersgruppen, generationsübergreifend vertreten.

Die Motivation für das Engagement dieser Menschen ist unterschiedlich

  • Ich habe Zeit und möchte diese sinnvoll nutzen
  • Ich möchte Verantwortung übernehmen, helfen, Gutes tun und Freude bereiten
  • Es ist schön, anerkannt und gebraucht zu werden
  • Ich möchte heute vorleben, was mir selbst später einmal zugute kommt
  • Für mich ist Ehrenamt eine selbstverständliche Bürger-Pflicht
  • Ich möchte mit guten Beispiel vorangehen und andere zum „Mitmachen“ ermutigen

 Ehrenamt, das sind nicht immer aufwendige Aktivitäten

  • Wenn Menschen miteinander umgehen, bedarf es nicht der großen Worte und Gesten
  • Vielmehr sind es kleine unscheinbare Gesten oder Begebenheiten, die den Augenblick zu etwas besonderem werden lassen
  • Ehrenamt, das sind die vielen kleinen Taten, die zu wenig wertgeschätzt und zu häufig als selbstverständlich erachtet werden

Ehrenamt ist nicht nur Thema in unserem Haus

  • Teile des soziokulturellen Lebens innerhalb der Stadt/des Ortsteiles sind ohne Ehrenamt nicht denkbar. (Musikgruppen, Sportvereine etc.)
  • Hilfsangebote können ohne Ehrenamt nicht aufrechterhalten werden (Selbsthilfegruppen, Besuchsdienste, Hospizarbeit, Ortsvereine der Wohlfahrts- und Sozialverbände u. v. m.)
  • Nachbarschaftshilfe ist Ehrenamt

Ehrenamt ist eine wesentliche Stütze unserer Gesellschaft

Unser Tag des Ehrenamtes ist eine Geste unseres Dankes und unserer Wertschätzung und ein Zeichen dafür, dass wir die Unterstützung nicht als selbstverständlich hinnehmen, sondern als Geschenk für die Bewohner*innen unseres Hauses sehen. Ohne unsere ehrenamtlichen Helfer*innen wäre einiges nicht und vieles nicht in dem bisherigen Umfang möglich.

Für die Zukunft wünschen wir uns, dass sich der Kreis unserer Ehrenamtlichen weiter vergrößert. Wir freuen uns auf viele Interessierte, mit denen wir ins Gespräch kommen.

Wichtig für alle ist: Es sind Begegungen mit Menschen die das Leben so lebenswert machen.

Unsere Redner

Hinrich Röben, stv. Bürgermeister der Stadt Aurich lobte nicht nur das Engagement der Ehrenamtlichen, die für unsere Einrichtung tätig sind, sondern den Einsatz von allen anderen Ehrenamtlichen.

Friedhelm Merkentrup, stv. Vorstandvorsitzender des AWO Bezirksverbandes Weser-Ems e. V. hat in seiner Rede darauf hingewiesen, dass unser Sozialstaat ohne das Ehrenamt in der Form nicht existieren könnte.

Beide Redner haben allen ehrenamtlich Tätigen gegenüber ihren Respekt gezollt und ihren aufrichtigen Dank für das Engagement ausgesprochen.