Sprachheilzentrum
Bad Salzdetfurth

Burgweg 1–3
31162 Bad Salzdetfurth

Telefon: 0 50 63/2 79-0
Telefax: 0 50 63/2 79-37
info@spz-bsd.awo-ol.de

Wir sind zertifiziert nach
DIN EN ISO 9001!


Häufige Fragen


Heimweh - Was tun?

Heimweh ist etwas sehr Verständliches, wenn ein Kind in eine neue, ungewohnte Umgebung kommt. Vielen Kindern wird auch schnell klar, dass sie Kraft und Geduld aufbringen müssen, um ihre Probleme in den Griff zu bekommen. Alles muss hart erarbeitet werden. Das ist mühsam und macht nicht immer Spaß. Es ist aber auch der Boden, auf dem Selbstbewusstsein und Stolz wachsen können.

Allerdings haben oft die Eltern ein größeres Problem mit der Trennung als die Kinder selbst. Manche Mütter oder Väter müssen sich zu Hause gegen Vorwürfe wehren, ihr Kind ins Internat gegeben zu haben. Manchen fällt es auch schwer, einen Teil der Verantwortung abzugeben, die sie bisher für ihr "Sorgenkind" übernommen hatten.

Wie lange dauert die Behandlung?
Durchschnittlich etwa 12 Monate. In Einzelfällen kann die Behandlung nach Absprache mit den Eltern und Befürwortung durch die Fachberater verkürzt oder verlängert werden.

Wie können Eltern die Behandlung unterstützen?
Die Eltern sind die wichtigsten Bezugespersonen für ihr Kind. Für den nachhaltigen Erfolg der Behandlung hier bei uns im Sprachheilzentrum spielen sie eine wichtige Rolle. Die beste Unterstützung besteht darin, an den Lernerfahrungen und der Entwicklung des Kindes teilzunehmen und es in seinem Bemühen zu ermutigen. Durch regelmäßige Gespräche mit unseren Mitarbeitern werden Eltern auf dem laufenden gehalten. Außerdem können sie während ganztägiger Besuche das Kind in der Schule, in den Therapien und in der Gruppe erleben. Dabei werden Vorschläge besprochen, das Gelernte in den häuslichen Alltag zu übertragen. Eltern helfen so ihrem Kind, das Gelernte zu festigen und in andere Lebensbereiche zu integrieren.

Welche Kosten kommen auf die Eltern zu?
Jedes Kind hat unabhängig von der finanziellen Situation der Eltern die Möglichkeit, die Vorteile einer intensiven stationären Sprachheilbehandlung in unserem Sprachheilzentrum zu genießen. Die Kosten der Behandlung und der stationären Unterbringung werden von der Krankenkasse und dem Sozialhilfeträger übernommen. Lediglich die Kosten für gemeinsame Freizeitaktivitäten und Schulmaterial oder Schulbücher müssen die Eltern übernehmen.

Welche Schule nach der Behandlung?
Die weitere Beschulung ist abhängig von den Schulleistungen des einzelnen Kinde und kann sowohl auf der Grundschule als auch Förderschulen fortgesetzt werden. Allerdings haben Kinder mit Sprachentwicklungsproblemen oft Schwierigkeiten beim Erlernen des Lesens und Schreibens. Daher wiederholen manche Kinder nach der Behandlung zu Hause eine Klasse. Sofern das Angebot besteht, können sie auch eine Förderschule mit dem Schwerpunkt Sprache besuchen. Bei einzelnen Kindern zeigen sich vielleicht auch Schwierigkeiten in mehreren Schulfächern, weil ihnen das Lernen schwer fällt. Dann leitet unsere Schule in Rücksprache mit den Eltern ein Verfahren zur Feststellung des sonderpädagogischen Förderbedarfs im Bereich Lernen ein, so dass es nach der Behandlung eine entsprechende Förderschule besuchen kann.

Kann mein Kind behandelt werden, wenn wir nicht in Niedersachsen wohnen?
Kinder und Jugendliche aus Bundesländern außerhalb Niedersachsens können auch zur stationären Behandlung in unserem Sprachheilzentrum aufgenommen werden. Die Kostenübernahme muss dann jeweils im Einzelfall geregelt werden.


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